Information zur Soforthilfe

Soforthilfegesetz (gemäß § 2 Abs. 4 EWSG Gas)

Die aktuelle Gaspreiskrise führt zu teilweise enormen finanziellen Belastungen für Gas- und Wärmekunden. Um diese Belastungen etwas zu dämpfen, plant die Bundesregierung verschiedene finanzielle Entlastungen.

Hier finden Sie Hintergrundinformationen und erste Antworten auf Ihre Fragen.

Was ist die Soforthilfe (gemäß § 2 Abs. 4 EWSG Gas)?

Um die Haushalte und vor allem kleinere Gewerbekunde kurzfristig zu entlasten, hat sich die Bundesregierung für eine einfache und pragmatische Lösung entschieden: Gaskunde/-innen sowie Fernwärmekunde/-innen erhalten im Monat Dezember 2022 eine staatliche Soforthilfe, die sich an den monatlichen Abschlägen orientiert. Die Höhe der Soforthilfe berücksichtigt auch mögliche Gas-/Fernwärmepreissteigerungen zum Jahresende: Sie entspricht einem Zwölftel des im September 2022 prognostizierten individuellen Jahresverbrauchs, multipliziert mit dem am 1. Dezember gültigen Gas-/Fernwärmepreis.

Als unsere Kundinnen und Kunden (mit Ausnahme der Industrie und größeren Gewerbekunden) profitieren Sie automatisch von der Soforthilfe. Wenn Sie einen Lastschrifteinzug vereinbart haben, wird der Dezemberabschlag nicht eingezogen. Sollten Sie die Zahlungen monatlich selbst vornehmen, beispielsweise über einen Dauerauftrag oder Barzahlung, müssen Sie die Zahlungen für Dezember nicht leisten. In Ihrer Jahresabrechnung wird dann der Erstattungsbetrag mit der vorläufigen Entlastung verrechnet. Es geht Ihnen kein Geld verloren.

Die Soforthilfe erhalten auch größere Unternehmen und Einrichtungen (RLM-Kunden mit viertelstündiger Leistungsmessung). Unabhängig vom Verbrauch werden zudem gezielt größere Verbraucher entlastet wie die Wohnungswirtschaft und beispielsweise Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Auch hier beträgt die Entlastung ein Zwölftel des individuellen Jahresverbrauchs der Monate November 2021 bis einschließlich Oktober 2022. Unternehmen bzw. Einrichtungen müssen dem Gaslieferanten bis zum 31.12.2022 in Textform darlegen, dass die Voraussetzungen für den Anspruch auf Soforthilfe gemäß § 2 Abs. 1 Satz 4 EWSG vorliegen.

Bei allen Kunden die monatlich abgerechnet werden und die keine Abschläge zahlen, erfolgt die Erstattung mit der nächsten Rechnung.

Im kommenden Jahr soll in der nächsten Stufe die sogenannte Gaspreisbremse die Gaspreise weiter dämpfen. Eines ist aber klar: Ein hundertprozentiger Ausgleich der Belastungen wird angesichts der historischen Dimensionen, in denen wir uns mit Blick auf die Energiekosten bewegen, leider nicht möglich sein. Allein die Beschaffungskosten, die die Energieversorger für Gas zahlen müssen, haben sich gegenüber Anfang 2021 verzwölffacht. Wir werden uns also daran gewöhnen müssen, dass Strom und Wärme in den kommenden Jahren teuer bleiben wird.

Umso wichtiger ist es, sparsam mit Energie umzugehen. In fast jedem Haushalt gibt es noch Möglichkeiten, Energie einzusparen – zum Beispiel die Heizung herunterdrehen, wenn niemand zu Hause ist, Stoßlüften und beim Duschen auf Dauer und Temperatur achten. Zudem sollte jeder überlegen, ob es nicht auch ein oder zwei Grad weniger im Zimmer tun. Jedes Grad weniger heizen verbraucht sechs Prozent weniger Energie und Geld – denn jede eingesparte Kilowattstunde schont auch den eigenen Geldbeutel.

Diese Soforthilfe ist Bestandteil mehrerer Entlastungsmaßnahmen. So wurde bereits Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein Energiegeld in Höhe von 300 Euro ausgezahlt und die Mehrwertsteuer auf Gas von 19 auf 7 Prozent gesenkt. Rentnerinnen und Rentner sowie Studierende erhalten im Dezember ebenfalls ein Energiegeld in Höhe von 300 Euro.

Zudem plant die Bundesregierung nun weitere Entlastung über die sogenannte Gaspreisbremse: Der Preis für Haushaltskunden soll auf 12ct/kWh für 80 Prozent des prognostizierten Jahresverbrauchs gedeckelt werden.

Warum sind die Gaspreise so stark gestiegen?

Die Beschaffungskosten, die die Energieversorger für Gas zahlen müssen, sind in den vergangenen Monaten extrem stark gestiegen. Zeitweise erreichten die Preise für die Beschaffung von Gas nie zuvor gekannte Höhen. So haben sich die Beschaffungskosten für Gas gegenüber Anfang 2021 verzwölffacht.

Bereits im vergangenen Jahr lagen die Preise an den Energie-Börsen auf einem hohen Niveau. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat den Druck weiter erhöht. Der Krieg führt nicht nur zu großen Unsicherheiten auf den Rohstoffmärkten. Die von Russland im Zuge des Krieges eingestellten Gaslieferungen verknappen das Gasangebot. Das führt zu stark steigenden Preisen beim Gaseinkauf.

Der Licht-, Kraft- und Wasserwerke Kitzingen GmbH ist es in den letzten zehn Jahren immer wieder gelungen, mit ihrer vorausschauenden Beschaffungsstrategie Risiken zu minimieren. Erdgas wird von uns lange im Voraus beschafft. Dadurch wirken sich Turbulenzen an den Handelsbörsen nicht 1:1 auf Ihren Tarif aus, sondern werden über einen längeren Zeitraum geglättet. Dies führt einerseits dazu, dass wir fallende Preise nicht sofort weitergeben können, in der jetzigen Situation aber dämpft diese Strategie auch die stark gestiegenen Großhandelspreise. Die Licht-, Kraft- und Wasserwerke Kitzingen GmbH kann die Preissteigerungen zwar nicht vollständig auffangen, aber der Preisanstieg fällt in unseren Tarifen deutlich geringer aus als die Preisspitzen an den Börsen.


Strom- und Erdgaspreisbremse

Antworten auf Ihre Fragen

Die Bundesregierung will die steigenden Energiekosten in Deutschland mit einer Strom- und Erdgaspreisbremse abfedern. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen sollen dadurch spürbar entlastet werden. Der sogenannte „Abwehrschirm“ besteht aus Zuschüssen zum Gaspreis und soll voraussichtlich bis zum Frühjahr 2024 gelten. Dafür will die Bundesregierung Finanzmittel von bis zu 200 Milliarden Euro einplanen und hierzu Kredite aufnehmen.

Hier finden Sie Hintergrundinformationen und erste Antworten auf Ihre Fragen.

Welche Entlastungsmaßnahmen plant die Bundesregierung für Gaskunden?

Die von der Bundesregierung beauftragte Experten-Kommission Gas hat ein zweistufiges Konzept vorgeschlagen:

1) Zur kurzfristigen Entlastung sollen Privatkunden sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für den Dezember einmalig eine Abschlagszahlung für Gas und Fernwärme durch den Staat bezahlt bekommen. Die Zahlung soll Kunden bis zur Einführung der Gaspreisbremse als Einmalzuschuss entlasten.

Dies bedeutet nach aktuellem Stand, dass die Kunden den zum 01. Dezember fälligen Abschlag nicht bezahlen müssen.

2) Die Gaspreisbremse wird voraussichtlich ab März 2023 greifen. Sie soll den Gaspreis bei 12,00 ct/kWh (brutto) deckeln. Die Deckelung gilt allerdings nicht uneingeschränkt. Der Staat subventioniert Gas nur für 80 Prozent des Verbrauchs, der der Abschlagszahlung aus September 2022 zugrunde gelegt wurde. Dadurch soll ein Anreiz zum Energiesparen geboten werden.

Werden Stromkunden auch entlastet?

Ab dem 1. Januar 2023 soll eine Strompreisbremse eingeführt werden, die den Strompreis für Privathaushalte bei 40,00 ct/kWh (brutto) deckelt. Der Strompreis wird nach ähnlichem Prinzip gedeckelt, wie der Gaspreis. Dies bedeutet, dass ein Grundkontingent von 80 Prozent des bisherigen Verbrauchs für einen Brutto-Preis von 40 Cent je Kilowattstunde bereitgestellt wird.

Gibt die LKW Kitzingen GmbH die Gas- und Strompreisbremse an Ihre Kunden weiter?

Wir begrüßen jede Maßnahme, die in der aktuellen Situation sowohl zur Sicherung der Energieversorgung als auch zu Entlastungen unserer Kundinnen und Kunden führt. Sobald die Gas- und Strompreisbremse ausgestaltet und rechtlich umgesetzt ist, wird die LKW Kitzingen GmbH sie umgehend umsetzen und die Entlastungen an die Kunden weitergeben. Allerdings sind derzeit noch zahlreiche technische und operative Fragen unklar, die zunächst vom Gesetzgeber zu regeln sind. Die LKW Kitzingen GmbH appelliert an die Verantwortlichen aus der Politik, möglichst einfach umsetzbare Lösungen zu entwickeln, damit die Entlastungen schnell bei den Verbrauchern wirksam werden.

Der Staat zahlt den „Dezember-Abschlag“ – ist jetzt mein gesamter Gasverbrauch im Dezember „gratis“?

Nein. Es werden nicht die Kosten für den tatsächlichen Gasverbrauch im Dezember erstattet. Der staatliche Einmalzuschuss ermittelt sich nach dem dem Abschlag zu Grunde gelegten Verbrauch (1/12) für den Monat September, welcher mit dem Verkaufspreis des Dezembers errechnet wird. In der Jahresrechnung wird dann der ausgesetzte Abschlag aus dem Dezember mit dem staatlichen Einmalzuschuss verrechnet.

Dadurch soll der Fehlanreiz vermieden werden, die Heizung im Winter bewusst aufzudrehen, um höhere staatliche Hilfen zu bekommen. Die LKW Kitzingen GmbH empfiehlt Ihren Kundinnen und Kunden unbedingt, weiterhin auf Ihren Energieverbrauch zu achten. Zum einen um das Haushaltsbudget zu schonen. Zum anderen aus Gründen der Versorgungssicherheit: Energiesparen bleibt das Gebot der Stunde – jede eingesparte Kilowattstunde zählt, damit wir gemeinsam sicher durch den Winter kommen.

Müssen Kunden der LKW Kitzingen GmbH selbst in irgendeiner Weise aktiv werden?

Nein. Aktuell besteht für unsere Kunden kein Handlungsbedarf. Die Expertenkommission hat im Auftrag der Bundesregierung zunächst Vorschläge für eine Gaspreisbremse sowie eine einmalige staatliche Übernahme der Dezember-Abschlagszahlung erarbeitet. Diese Empfehlungen werden aktuell vom Gesetzgeber konkretisiert und der rechtliche Rahmen für die Umsetzung geschaffen.

Wir empfehlen Ihnen nach wie vor einen sparsamen Umgang mit Energie. Überprüfen Sie außerdem Ihre Abschlagshöhe und passen Sie Ihren Abschlag ggf. an. Bitte beachten Sie, dass eine Erhöhung des Abschlages jedoch keine Auswirkung auf die Höhe des staatlichen Einmalzuschusses im Dezember hat. Jeder Monat mit zu geringem Abschlag erhöht die Nachzahlung bei der Jahresrechnung. Passen Sie ganz unkompliziert online Ihre Abschläge an Ihren aktuellen Verbrauch an – so lassen sich Nachzahlungen vermeiden und Energiekosten im Griff behalten.

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Aktuelle Information zur Gaspreisentwicklung

Antworten auf Ihre Fragen

Der Krieg in der Ukraine hat die Preise auf den Energiemärkten in bisher ungeahnte Höhen getrieben. Eine seriöse Prognose zur weiteren Entwicklung ist derzeit nicht möglich. Was sind die Ursachen für die Preisentwicklung? Und was unternimmt der Staat und was können Sie als Verbraucher tun?

Hier finden Sie Hintergrundinformationen und erste Antworten auf Ihre Fragen.

Wer ist aktuell von Preiserhöhungen betroffen?

Die LKW Kitzingen GmbH verfolgt eine langfristige Einkaufsstrategie für Erdgas. Damit können wir kurzfristige Preisschwankungen beim Energieeinkauf für Kundinnen und Kunden abfedern. Der Krieg in der Ukraine hat die Preise auf den Energiemärkten jedoch in bisher ungeahnte Höhen getrieben. Um die Größenordnung dieser Entwicklung zu verdeutlichen: Im September 2022 ist die Megawattstunde Erdgas siebenmal teurer als ein Jahr zuvor. Das gab es noch nie. Wir konnten die steigenden Beschaffungskosten der Märkte lange Zeit für Sie auffangen. Zuletzt mussten wir jedoch, wie die Mehrzahl der Anbieter in Deutschland auch, unseren Erdgaspreis leider spürbar erhöhen. Wir sind uns bewusst, dass die hohen Erdgaspreise für viele unserer Kundinnen und Kunden zunehmend eine große Belastung darstellen.

Was tut der Staat, um Energiekunden in Deutschland zu entlasten?

Um der Krise zu begegnen, hat die Bundesregierung mit dem sogenannten Abwehrschirm ein Maßnahmenbündel auf den Weg gebracht, mit dem Ziel, die Versorgung zu sichern und Verbraucher:innen bei den Kosten zu entlasten. Eine Expertenkommission im Auftrag der Bundesregierung hat Anfang Oktober einen Vorschlag für eine Gaspreisbremse sowie eine einmalige staatliche Übernahme der Dezember-Abschlagszahlung für Haushalte und kleinere sowie mittlere Unternehmen (KMU) vorgestellt. Aufgrund des Soforthilfegesetzes bedeutet dies für Sie, dass der im Dezember fällige Gasabschlag von der Bundesregierung übernommen wird. Weitere Infos finden Sie unter dem Reiter „Informationen zur Soforthilfe“.

Die Gasumlage wird abgeschafft – Was sind die Hintergründe?

Die von der Politik zum 1. Oktober beschlossene Gasumlage wurde kurzfristig gekippt. Die Gasumlage wurde ursprünglich von der Bundesregierung eingeführt, um in Not geratene Gasimporteure vor einer Insolvenz zu schützen und damit die Energieversorgung in Deutschland zu sichern. Die Gasumlage hätte zu Mehrkosten in Höhe von rund 500 Euro pro Jahr für einen Durchschnittshaushalt geführt – zusätzlich zu den stark angestiegenen Beschaffungskosten. Stattdessen sollen die Gasimporteure nun eine direkte Unterstützung vom Staat erhalten und so Gaskunden entlastet werden.

Was bedeutet das für Gaskunden der LKW Kitzingen GmbH?

Senkungen bzw. Abschaffungen von staatlichen Umlagen werden von der LKW Kitzingen GmbH selbstverständlich an die Kundinnen und Kunden weitergegeben. Im konkreten Fall bedeutet dies, dass Ihr Arbeitspreis zum 1. November nicht wie angekündigt um die Höhe der Gasbeschaffungsumlage um 2,419 ct/kWh (netto) steigt. Sie können sich darauf verlassen, dass wir uns bei der Rückabwicklung der Gasbeschaffungsumlage an die geltenden gesetzlichen Vorgaben halten werden.

Wann und wie wirkt sich die Absenkung der Umsatzsteuer auf den Erdgaspreis aus?

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Kostenbelastung der Gaskunden in Deutschland begrüßt die LKW Kitzingen GmbH die von der Bundesregierung angekündigte Umsatzsteuersenkung von 19% auf 7% zwischen dem 01.10.2022 und dem 31.03.2024. Die LKW Kitzingen GmbH wird die Umsatzsteuerreduzierung vollständig an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben.

Was ist die Gasspeicherumlage?

Um für den Winter gewappnet zu sein, werden aktuell die deutschen Erdgasspeicher mit Hochdruck gefüllt. Das Energiespeichergesetz schreibt vor, dass bis Anfang November die Speicher nahezu voll sein müssen. Die dafür anfallenden Kosten werden auf alle Gaskunden umgelegt und dafür die neue Gasspeicherumlage zum 1. Oktober 2022 eingeführt, die von allen Gaskunden getragen wird. Die Gasspeicherumlage hat aktuell eine Höhe von 0,059 ct/kWh (netto).

Weshalb wurde die Bilanzierungsumlage erhöht?

Die Bilanzierungsumlage ist keine neu eingeführte Umlage. Sie betrug bislang lediglich null Cent pro Kilowattstunde und war daher nicht von Bedeutung. Die deutliche Erhöhung der Bilanzierungsumlage ist erforderlich, um die gleichmäßige Auslastung des Gasnetzes zu garantieren. Wird mehr Gas verbraucht als geplant, muss der zusätzliche Bedarf kurzfristig am Markt als Regelenergie beschafft werden. Aufgrund der aktuellen Marktsituation sind diese Zusatzeinkäufe aktuell sehr teuer, daher der spürbare Anstieg der Umlage. Die Höhe der Bilanzierungsumlage wird alle 12 Monate neu ermittelt.

Warum wurde mit der letzten Preisanpassung mein Abschlag so stark erhöht?

Ihr Abschlag ist eine Teilzahlung bzw. Anzahlung auf die bereits geleisteten Energielieferungen. Die Höhe des Abschlages orientiert sich an Ihrem voraussichtlichen jährlichen Energieverbrauch und dem Preis. In der Jahresverbrauchsabrechnung werden die geleisteten Abschlagszahlungen mit Ihrem tatsächlich ermittelten Verbrauch verrechnet. Weil die Preise für Erdgas so stark angestiegen sind und um Sie vor hohen Nachzahlungen zu schützen, haben wir Ihren Abschlag erhöht.

Kann ich meinen Abschlag individuell anpassen?

Die Preise für Strom und Gas kennen aktuell leider nur eine Richtung: Steil nach oben. Daher empfehlen wir unbedingt, den Abschlag nicht zu senken, denn jeder Monat mit zu geringem Abschlag erhöht die Nachzahlung bei der Jahresrechnung. Passen Sie ganz unkompliziert online Ihre Abschläge an Ihren aktuellen Verbrauch an – so lassen sich Nachzahlungen vermeiden und Energiekosten im Griff behalten.

Abschlag direkt online im Kundenonlineportal anpassen

Sollte jetzt der Zählerstand übermittelt werden?

Wir errechnen den Zählerstand zur Preisanpassung automatisch für Sie. Sie können uns aber online Ihren Zählerstand über Ihr Kundenportal mitteilen. Falls Sie uns telefonisch erreichen möchten, bitten wir in der aktuellen Situation um Ihr Verständnis, dass es derzeit zu erheblich langen Wartezeiten kommen kann. Ebenso kann eine Antwort von uns auf Ihre schriftlichen Anfragen bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen. Sie können sich jedoch darauf verlassen, dass wir alles daran setzen, unseren ausgezeichneten Service schnellstmöglich wieder ohne lange Wartezeiten für Sie gewährleisten zu können.

Müssen Kunden der LKW Kitzingen GmbH wegen der Umlagen oder der befristeten Mehrwertsteuerabsenkung selbst in irgendeiner Weise aktiv werden?

Nein. Kunden müssen nichts tun. Der verminderte Umsatzsteuersatz wird in den Jahresverbrauchsabrechnungen unserer Kunden automatisch berücksichtigt.

Was ist zu tun, wenn die aktuelle Situation dazu führt, dass es zu Zahlungsschwierigkeiten kommt?

Die LKW Kitzingen GmbH ist für Sie da und wir finden gemeinsam eine Lösung. Grundsätzlich gilt: Rechnungen und Abschläge müssen pünktlich bezahlt werden. Zahlungen für Strom, Heizung und Miete sollten immer Vorrang haben und vor allen anderen Rechnungen beglichen werden. Uns ist allerdings sehr wohl bewusst, dass manche Umstände dies erschweren können und gerade die aktuelle Situation eine besondere Herausforderung für viele Haushalte darstellt.

Sollten Sie in Zahlungsschwierigkeiten geraten, nehmen Sie bitte unmittelbar Kontakt mit uns auf. Bei Nichtbezahlung von Energierechnungen oder monatlichen Abschlägen drohen zusätzliche Kosten durch Beantragung von Mahnbescheiden, Gerichtskosten sowie Inkasso- und Sperrgebühren.

Sollten Sie die Energiekosten aus eigener Hand nicht mehr bewältigen können, dann nutzen Sie die aufgeführten Beratungsangebote. Die Beratungs- und Anlaufstellen werden eine Lösung mit Ihnen finden.

Diakonisches Werk Kitzingen e.V.
Mühlbergstr. 1, 97318 Kitzingen
Ansprechpartnerin:
Elisabeth Schmitt
Tel. 09321/1338-40
E Mail: schmitt.elisabeth@diakonie-kitzingen.de

oder
Ella Kiefel
Tel. 09321/1338-41
E-Mail: kiefel.ella@diakonie-kitzingen.de

Lohnt es sich bei der LKW Kitzingen GmbH zu bleiben?

Ja, auf jeden Fall lohnt es sich bei der LKW Kitzingen GmbH zu bleiben! Unsere Strom- und Gaspreise sind aktuell im Marktvergleich weiterhin attraktiv. Außerdem treiben wir die Energiewende in Kitzingen voran und engagieren uns für die Region und die Menschen. Mit uns an Ihrer Seite blicken Sie in eine sichere, nachhaltige Zukunft. Wir würden uns freuen, Sie auch weiterhin als Kunde bei uns begrüßen zu dürfen.

Was jetzt tun?

Sie als Kunde können in der aktuellen Situation – das ist auch die dringende Empfehlung der Bundesregierung – vor allem eines tun: Ihren Energie- und Erdgasverbrauch reduzieren. Damit tragen Sie zur Sicherung der Versorgung bei und können Kosten sparen.

Wir helfen Ihnen dabei, Strom und Erdgas einzusparen und so Ihre Kosten im Griff zu behalten.

Auf unserer Internetseite haben wir für Sie zahlreiche praxisgerechte und wirksame Energiespartipps zusammengetragen.

Weitere Energiespartipps finden Sie außerdem auf der Internetseite www.ganz-einfach-energiesparen.de.


FAQ’s Aktuelle Information zur Soforthilfe (Gas) als übersichtliche PDF-Datei


FAQ’s Aktuelle Information zur Strom- und Erdgaspreisbremse als übersichtliche PDF-Datei


FAQ’s Aktuelle Information zur Gaspreisentwicklung als übersichtliche PDF-Datei


Informationen zu §9 EnSikuMaV

Wichtiger Hinweis

Bitte beachten Sie, dass aufgrund des neuen Soforthilfegesetzes der im Dezember fällige Erdgas- sowie Fernwärmeabschlag durch die LKW Kitzingen nicht eingezogen wird (bei einem vorhandenen SEPA-Lastschriftmandat).

Sollten Sie die Zahlung monatlich selbst vornehmen, beispielsweise über einen Dauerauftrag oder Barzahlung, müssen Sie die Zahlung für Dezember nicht leisten.

In Ihrer Jahresabrechnung wird der Erstattungsbetrag mit der vorläufigen Entlastung verrechnet. Es geht Ihnen kein Geld verloren.

Die Senkung der MwSt. für Erdgas und Fernwärme auf 7 % wird ebenfalls weitergegeben.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer FAQ-Seite.